Ablauf eines Camps



"Es wird der Tag kommen, an dem die Kinder des Weißen Mannes sich wie Indianer kleiden werden und Perlenschnüre und Stirnbänder tragen. Aus dieser Generation werden unsere ersten wahren nichtindianischen Freunde hervorgehen ..."

Wenn Ihr das Camp erreicht, ist schon alles aufgebaut, sprich : Tipi, Feuerstelle, ein Besprechungskreis, den Erdofen bauen wir zusammen, oder einen "Marterpfahl"? Am Anreisetag, wollen wir uns alle kennenlernen, das ist das Wichtigste, wir sitzen im Kreis, erzählen uns, woher wir kommen, wie wir heißen, wie alt wir sind, ob wir schon Erfahrungen mit Pferden haben und was wir von der Kultur der Indianer wissen, oder wissen wollen? Wir überlegen danach gemeinsam, ob wir für Euch einen schönen "indianischen" Namen finden, der zu Euch passt?

Danach richtet Ihr Euch im Tipi ein, Eure Schlafutensilien, Isomatte, Schlafsack, Kopfkissen, Kuscheltier?? Finden einen Platz. Klar das wir am ersten Tag Zeit füreinander brauchen, wir werden 8-12 Kinder im Alter zwischen 8-66 Jahren sein. Am Nachmittag sammeln wir Holz fürs Abendfeuer und zum Essenkochen, wir teilen uns die Arbeit "brüderlich", jeder ist mal "dran". Kindergruppe vor Tipi
Wir beschließen gemeinsam unseren Tagesablauf, jeden morgen von neuem, beim Frühstück. Wir basteln mit Leder, z.B. Medizinbeutel oder Mokassins (indianische Schuhe) oder wir stellen Stirnbänder her, die wir dann mit Perlenstickerei verschönern können? Wir basteln auch Pfeil und Bogen und üben uns im Bogen schießen. Wenn ihr wollt, erkläre ich euch indianische Spiele, die einfach und schön sind. Wir können das Tipi bemalen oder die Pferde? Ah, endlich die Pferde!

Jakote Wir schauen uns das soziale Verhalten der Pferde, innerhalb ihrer Familie - der Herde - an, wir finden raus, wer hier "Chef oder Chefin" ist. Wir putzen und satteln die Pferde und testen uns zunächst alle an der Longe, um festzustellen, wie viel Ihr schon könnt? Na zuviel möchte ich auch nicht verraten, sonst gibt es keine Überraschungen mehr??
Ich zeige und erkläre euch, warum die Indianer ihre Pferde bemalten und schmückten, wenn sie in den Kampf zogen. Meine Pferde, Blacklegsue eine Quarter Horse /Welsh Cop Stute und Tewohascho (mein Feuerherz), sind meistens mit von der Partie, wenn wir uns kennen lernen! Zusätzlich dürfen wir die Pferde von dem Hof benutzen, wo wir unser Camp aufgeschlagen haben.
Ihr lernt die sensible Sprache der Pferde und den sorgsamen Umgang mit diesen treuen Weggefährten. Wusstet ihr, das "Minipferde" schon vor 3 Millionen Jahren die Steppen abgrasten? Je nachdem, wie weit Ihr schon im Reiten ausgebildet seid, entscheiden wir vor Ort, ob wir einen Ausritt wagen können oder lieber auf dem Platz arbeiten. Nach einer Woche seid Ihr sicher genauso vom Indianer- Bazillus infiziert wie ich, na ja ich hoffe es wenigstens ein bisschen? Jetzt könnt ihr euch noch ein wenig die Fotos vom letzten Sommer anschauen und mich anrufen oder anmailen, wenn ihr auch einmal Lust habt daran teilzunehmen? leckeres Essen
Was Ihr nicht vergessen dürft:
  • Schlafsack, Isomatte, Kuschelkissen, Kulturbeutel, Regensachen, Helm, Impfausweis, Versicherten Karte
  • wenn Ihr habt: Indianer Kleidung oder Cowboy Kleidung, ein Karohemd von Papa tut es auch!!
  • Eigenes Besteck, Teller, Becher, Müslischüssel, möglichst aus Plastik, eine Trinkflasche, was zum Lesen oder vorlesen? Indianerbücher?
  • KEINE SÜSSIGKEITEN; KEIN GAMEBOY; KEIN MP3-PLAYER ODER ANDERE ELEKTRONISCHE SPIELZEUGE

Petra Heide-Schorm, Horse of Winds - Indianercamps für Kinder
Hamburg · Mobil (0172) 32 36 736 · info@myindianercamp.de
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